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Das zug-hund Team

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flavia

Gemeinsam mit unseren Hunden in der Natur sportlich aktiv zu sein, das ist meine Leidenschaft. Ob wandern, joggen, mit dem Bike, Dogscooter oder im Winter auf den Langlaufskiern oder dem Bob, das gemeinsame Erlebnis und die Abwechslung machen es aus.
In einem Pausenjahr von meinem regulären Job als Lehrerin, bin ich auf einer Hundeschlittenfarm in Finnland in den Zughundesport eingetaucht und habe genau das gefunden, was mir entspricht. Während eines knappen Jahres habe ich als Doghandlerin, von rund 160 Hunden nordischer Rassen, gearbeitet. Zurück in Graubünden mit einem Rucksack voller Erfahrungen und Wissen und der damals jährigen Alaskan Husky Hündin Viva im Schlepptau, entwickelte sich die Zugarbeit zu einem erfüllenden und festen Bestandteil in unserem Alltag. Später stiess Dennis zu uns nach Chur und mit ihm die frühpensionierte Schlittenhündin Fanta.
Ich bin zertifizierte Zughundetrainerin und habe die Ausbildung bei "der Hundling" gemacht. Um noch mehr theoretisches Wissen zu erlangen, habe ich ebenfalls die Ausbildung "Sportwissenschaften Hund" bei ATN absolviert.

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dennis

Mit dem Hundeteam vor dem Schlitten durch die finnischen Wälder zu streifen, das ist für mich das Grösste. Aus diesem Grund habe ich auch drei Jahre auf einer Hundeschlittenfarm gearbeitet und gelebt. Ich war dort als Doghandler und Guide tätig. Einige Junghunde habe ich mit der Zugarbeit vertraut gemacht, Leithunde ausgebildet und selbstverständlich den Zughundesport den Gästen nähergebracht, was mir sehr viel Spass bereitete und meinen Horizont erweiterte. Dabei hat sich für mich das eine oder andere mal gezeigt, dass die Arbeit mit den Vierbeinern einfacher ist. Sehnsucht, wieder andere Dinge als Wald zu sehen und den Geldbeutel wieder effizienter zu füllen, haben mich schlussendlich wieder zurück in die Schweiz gebracht. Für mich und glücklicherweise auch für meine damalige Chefin war klar, dass Fanta mit mir geht. So sind wir nun ein ganz unterschiedliches und doch hervorragend passendes Quartett, welches den Zughundesport in Graubünden verbreiten will.
Um den hündischen Körper besser kennen und verstehen zu können bilde ich mich als Hundephysiotherapeut bei SinTakt weiter. So kann ich mit meinem Wissen präventiv oder bei bestehenden Beschwerden aktiv Hund und Mensch zur Seite stehen.

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viva

Im Sommer 2018 auf einer Hundeschlittenfarm im finnischen Wald zur Welt gekommen. Mit Eltern und der ganzen Verwandtschaft, die vor dem Schlitten und anderen Fahrzeugen laufen, habe ich das Arbeiten und im Besonderen das Ziehen wohl in den Genen. Bald schon lernte ich Flavia oder besser gesagt Flavia mich kennen und gemeinsam entdeckte ich mit ihr die Natur und das Leben unter einem Dach. In der Zivilisation der Schweiz war es für mich anfangs nicht leicht, aber mit der vertrauten Zweibeinerin an meiner Seite und späteren Verstärkung durch meine gelassene und erfahrene vierbeinige Mitbewohnerin Fanta, habe ich mich gut eingelebt. Am liebsten würde ich ohne Leine durch die Natur streifen und auch mal einer Hasen- oder Wildspur nachgehen. Aber das erlauben meine Zweibeiner nicht. So ist es für mich das Grösste, meine Menschen hinter mir her durch die Natur zu ziehen. Die Wildspuren und andere Hunde muss ich halt ignorieren und links liegen lassen. Das fällt mir aber gar nicht so schwer, weil es mir und meinen Zweibeinern einfach mega Spass macht. Meine Menschen sind gar nicht so doof, damit ich meine Nase doch auch einsetzen kann, suchen wir ab und zu versteckte Menschen...Mantrailing nennen sie das. So lässt es sich super leben.

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fanta

Ein grosser Teil meines Hundelebens verbrachte ich in Finnland auf einer Hundeschlittenfarm. Das Ziehen im Team hatte Vor- und Nachteile. Ich konnte mich ab und zu etwas rausnehmen und die übermotivierten Kollegen und Kolleginnen arbeiten lassen aber das Erkunden der Natur frei nach meiner Schnauze war leider nicht möglich. Das soll nun nicht den Eindruck erwecken, dass ich faul bin, ich arbeite nun mal nur für die paar Zweibeiner, die ich wirklich mag. Die Vorzüge des Lebens im Haus, nahe bei Menschen, habe ich während der Genesung nach einer Operation kennen und lieben gelernt. Da habe ich mich einfach so gut benommen und meine Bediensteten etwas um den Finger gewickelt, so dass sie mich nicht mehr zurück in den Zwinger brachten. Als dann mein folgsamster Mensch zurück in die Schweiz ging, war für mich klar, ihn zu begleiten. Das war gar keine schlechte Entscheidung, denn arbeiten kann ich nun fast nur noch wenn ich will und zu entdecken gibt es da, auch für eine nun schon ältere Hundedame wie mich, sehr viel. Beim Spazieren und der Zugarbeit bin ich meistens frei. Wenn ich in der Nähe meiner Menschen bleibe und der jungen hibbeligen Mitbewohnerin nicht jeden Quatsch nachmache, sagen die auch nichts, wenn ich mich ab und zu von meiner Nase leiten lasse, denn meine Augen sind eh nicht mehr die Besten.